Baron Gautsch

Österreichisches Eildampfschiff bei Pula

Blick ins unterste Deck, September 2005Die total bewachsene und teilweise eingestürzte Decke, September 2005Blick zur Galerie, September 2005Galerie mit Blick nach draußen, September 2005Der Bug, September 2005Amando, September 2005
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44° 56' 25" N, 13° 34' 40" E
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Daten & Beschreibung

Beigetragen von:
Martin Sebald, Alexander Schönleber

Letztes inhaltliches Update:
27.02.2007

Bewertung¹:
hervorragend

Schwierigkeit²:
erfahrener Taucher

Downloads:

Verluste:
ca. 150 Personen

Tiefgang:
7,5 Meter

Wetter:

WetterOnline
Das Wetter für
Pula

 

Bootsfahrt:
ca. 35 Minuten von Rovinj

Buchempfehlungen:

Halte dich dicht an mich und eile!: Der Untergang der Baron Gautscha

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Länge:
84,5 Meter

Schiffstyp:
Eildampfer

Herkunft:
Österreich

Breite:
11,64 Meter

Beschreibung Tauchplatz:
Namensgeber des Schiffes war Baron Paul Gautsch von Frankenthurn aus Kärnten, Ende des 19. Jahrhunderts zuerst Unterrichtsminister, später dann Ministerpräsident und Innenminister der k.u.k. Monarchie. Die Baron Gautsch war eines von drei baugleichen Schiffen und führte zum Zeitpunkt des Unglückes Passagierfahrten zwischen den Badeorten der Nordadria und Triest durch.
Durch einen Navigationsfehler lief die Baron Gautsch in das eben erst verlegte Minenfeld der eigenen Marine, das dem Schutz des Hafens von Pula dienen sollte. Zwei Explosionen zerrissen die Backbordwand, innerhalb von 7 Minuten sank die Baron Gautsch. Über die Ursache des Unglücks wurde viel spekuliert, so sollen mehrere Warnungen und Hinweise nicht beachtet worden sein. Beim Untergang kamen zirka 150 Personen ums Leben.
Heutzutage kann man an der Baron Gautsch wunderschöne Wracktauchgänge durchführen. Das Wrack gilt als das schönste der Adria. Das Wrack ist über und über bewachsen, viel Fisch tummelt sich um und im Wrack, man trifft überall Congeraale an. Strömung ist meist vorhanden, sie kann auch stark sein. Die Sichtverhältnisse schwanken, natürlich auch bedingt durch die Strömung von sehr gut bis eher mäßig bzw schlecht. Ein Großteil der Holzkonstruktion ist verrottet, dadurch können Taucher gefahrlos durch die drei Decks tauchen. Die unterste Ebene ist stark verschlammt und dunkel und lohnt sich nicht unbedingt, besonders nicht für Presslufttaucher. Auch der Bugbereich und die Aufbauten sind interessant. Die Schrauben wurden schon vor langer Zeit geborgen, bei einem Besuch dort findet man nur das große Ruder. Einer der Schornsteine fehlt, der andere ist umgeknickt und ragt ins Schiffsinnere. Auch Maschinenräume und Laderäume sind betauchbar.
Alles in allem sollte man an diesem Wrack mehrere Tauchgänge einplanen, bedingt durch die Tiefe und die Vielfalt der Dinge, die es dort zu entdecken gibt.

Gewicht:
2069 BRT

Stapellauf:
1908

Untergang:
13. August 1914

Grund des Untergangs:
auf eine von der eigenen Handelsmarine gelegten Seemine aufgelaufen

Minimaltiefe:
28 Meter

Maximaltiefe:
40 Meter

Ort:
7 Seemeilen nördlich der Brionischen Inseln

Tauchbasis vor Ort:
Diving Center Petra

Galerie

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¹ Tauchplatzbewertung: Die Bewertung ist eine 5-Sterne-Bewertung ("schlecht" bis "hervorragend") und basierend auf dem Tauchplatz selbst und dem Vergleich aller Tauchplätze der Region. Auch spielt die persönliche Meinung und die Vorlieben des Beitragenden einen Rolle.
² Schwierigkeit des Tauchplatzes: Die Schwierigkeit ist eine 5-Sterne-Bewertung ("Anfänger" bis "technischer Taucher") und basierend auf der persönlichen Meinung des Beitragenden und möglicherweise auch auf die Erfahrung, die der Beitragende hatte, als er/sie den Tauchplatz betaucht hat. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung für Tauchunfälle oder andere Dinge. Bitte tauche stets sicher und auf Deinem Erfahrungslevel und bitte beachte auch die eventuell existierenden lokalen Gesetze und Regulierungen.
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3 Gedanken zu „Baron Gautsch“

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