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Schiffstyp:
Eildampfer
Herkunft:
Österreich
Länge:
84,5 Meter
Breite:
11,64 Meter
Höhe:
7,5 Meter
Gewicht:
2.069 BRT
Stapellauf:
1908
Untergang:
13. August 1914
Grund:
auf eine von der eigenen Handelsmarine gelegten Seemine aufgelaufen
Minimaltiefe:
28 Meter
Maximaltiefe:
40 Meter
Tauchbasis vor Ort:
Diving Center Petra
Übersichtskarte:
Wracks (262 KB PDF)
Ort:
7 Seemeilen nördlich der Brionischen Inseln (Nordadria); Fahrtzeit von Rovinj: ca. 35 Minuten
GPS Koordinaten:
44° 56' 25" N, 13° 34' 40" E
Google Earth:
Ortsmarke (Placemark) (Google Earth Software wird benötigt)
Ortsmarken (Placemarks) aller Pro-Taucher Tauchplätze mit GPS-Koordinaten
Google Maps:
Onlinekarte (im Browser)
TerraServer®.com:
Onlinekarte (im Browser)
NASA World Wind:
in World Wind öffnen (NASA World Wind Software wird benötigt)
MapQuest.Com:
Onlinekarte (im Browser)
Aktuelles Wetter:
Buchempfehlungen:
Beschreibung:
Namensgeber des Schiffes war Baron Paul Gautsch von Frankenthurn aus Kärnten, Ende des 19. Jahrhunderts zuerst Unterrichtsminister, später dann Ministerpräsident und Innenminister der k.u.k. Monarchie. Die Baron Gautsch war eines von drei baugleichen Schiffen und führte zum Zeitpunkt des Unglückes Passagierfahrten zwischen den Badeorten der Nordadria und Triest durch.
Durch einen Navigationsfehler lief die Baron Gautsch in das eben erst verlegte Minenfeld der eigenen Marine, das dem Schutz des Hafens von Pula dienen sollte. Zwei Explosionen zerrissen die Backbordwand, innerhalb von 7 Minuten sank die Baron Gautsch. Über die Ursache des Unglücks wurde viel spekuliert, so sollen mehrere Warnungen und Hinweise nicht beachtet worden sein. Beim Untergang kamen zirka 150 Personen ums Leben.
Heutzutage kann man an der Baron Gautsch wunderschöne Wracktauchgänge durchführen. Das Wrack gilt als das schönste der Adria. Das Wrack ist über und über bewachsen, viel Fisch tummelt sich um und im Wrack, man trifft überall Congeraale an. Strömung ist meist vorhanden, sie kann auch stark sein. Die Sichtverhältnisse schwanken, natürlich auch bedingt durch die Strömung von sehr gut bis eher mäßig bzw schlecht. Ein Großteil der Holzkonstruktion ist verrottet, dadurch können Taucher gefahrlos durch die drei Decks tauchen. Die unterste Ebene ist stark verschlammt und dunkel und lohnt sich nicht unbedingt, besonders nicht für Presslufttaucher. Auch der Bugbereich und die Aufbauten sind interessant. Die Schrauben wurden schon vor langer Zeit geborgen, bei einem Besuch dort findet man nur das große Ruder. Einer der Schornsteine fehlt, der andere ist umgeknickt und ragt ins Schiffsinnere. Auch Maschinenräume und Laderäume sind betauchbar.
Alles in allem sollte man an diesem Wrack mehrere Tauchgänge einplanen, bedingt durch die Tiefe und die Vielfalt der Dinge, die es dort zu entdecken gibt.
Beigetragen von:
Alexander Schönleber, Martin Sebald
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