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Australien / Ozeanien > Australien > Queensland >

SS Moltke


Nicht mehr als Schiff zu erkennendes Wrack vor Magnetic Island

 

Schiffstyp:
Barke

Herkunft:
Deutschland

Länge:
~50 Meter

Gewicht:
827 Tonnen

Stapellauf:
1870

Untergang:
1911

Grund:
als Wellenbrecher versenkt

Minimaltiefe:
2-3 Meter

Maximaltiefe:
8 Meter

Ort:
Geoffrey Bay, Magnetic Island

GPS Koordinaten:
19° 9' 14.32" S, 146° 52' 7.36" E

Google Earth:
Ortsmarke (Placemark) (Google Earth Software wird benötigt)
Ortsmarken (Placemarks) aller Pro-Taucher Tauchplätze mit GPS-Koordinaten

Google Maps:
Onlinekarte (im Browser)

TerraServer®.com:
Onlinekarte (im Browser)

NASA World Wind:
in World Wind öffnen (NASA World Wind Software wird benötigt)

MapQuest.Com:
Onlinekarte (im Browser)

Aktuelles Wetter:

Buchempfehlungen:

Beschreibung:
Schöne Tauchgangsmöglichkeit für zwischendurch an einem Wrack, das als solches an sich fast nicht mehr als Wrack zu erkennen ist. Dem Taucher bietet sich eine total von schönen Steinkorallen überwucherte Trümmerlandschaft, wo nur noch ab und an zu erahnen ist, was die Korallen da überwuchert haben. Die Korallen sind schön, zum großen Teil intakt und lassen einen 45 schöne Minuten an der Moltke verbringen. Fische sind auch zu sehen, darauf liegt hier aber sicherlich nicht das Hauptaugenmerk. Die Sicht kann wegen der Strandnähe durchaus auch mal schlecht sein. Der Tauchgang ist sehr seicht, unter Umständen lohnt es sich, im Tauchladen am Strand nach der besten Tageszeit zwecks den Gezeiten zu fragen.
Vom Strand der Geoffrey Bay aus betrachtet liegt die Moltke auf der linken Seite der Bucht. Hier befindet sich eine inzwischen nicht mehr verwendete Bootsanlegestelle, zu der auch eine Straße führt. Hier können öft auch wilde Wallabys beobachtet werden - ein beliebtes Ziel für fütterwütige Touristen. Von der Rampe aus kann die Moltke schwimmend problemlos erreicht werden. Zwei Markierungen weisen dem Taucher den Weg. Einmal ein Holzpfahl, der unübersehbar aus dem Wasser ragt und etwas weiter draussen das Ende des Wracks, das durch eine unauffällige Boje gekennzeichnet wird.
Der schlechte Zustand der Moltke lässt sich durch Tests der australischen Luftwaffe erklären. Hier wurden während des Zweiten Weltkrieges Übungsangriffe durchgeführt. Man traf wohl recht oft... ;-)

Beigetragen von:
Martin Sebald

Letztes inhaltliches Update:
20.02.2007

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