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Schiffstyp:
Trawler der Shakespeare-Klasse
Herkunft:
England
Länge:
ca. 60 Meter
Breite:
8 Meter
Stapellauf:
1940
Untergang:
5. Mai 1945
Grund:
auf eine Seemine aufgelaufen
Ort:
6 Meilen vor Novigrad/Cittanova (Nordadria), Fahrtzeit von Rovinj: ca. 45 Minuten
Minimaltiefe:
18 Meter
Maximaltiefe:
30 Meter
Tauchbasis vor Ort:
Diving Center Petra
Übersichtskarte:
Wracks (262 KB PDF)
GPS Koordinaten:
45° 19' 11" N, 13° 23' 25" E
Google Earth:
Ortsmarke (Placemark) (Google Earth Software wird benötigt)
Ortsmarken (Placemarks) aller Pro-Taucher Tauchplätze mit GPS-Koordinaten
Google Maps:
Onlinekarte (im Browser)
TerraServer®.com:
Onlinekarte (im Browser)
NASA World Wind:
in World Wind öffnen (NASA World Wind Software wird benötigt)
MapQuest.Com:
Onlinekarte (im Browser)
Aktuelles Wetter:
Buchempfehlungen:
Beschreibung:
Die Coreolanus war ein Kriegsfischkutter, also ein umgebautes Zivilschiff, das in der britischen Marine mehrere Aufgaben übernahm. Das Schiff war u.a. als Minenräumer ausgestattet und war unter anderem Kommunikationsaufgaben bei vielfältigen Operationen im Zweiten Weltkrieg beteiligt.
Die Coreolanus lief am 5. Mai 1945 auf eine Mine, die das Schiff auf der Steuerbordseite kurz vor dem Bug aufriss. Das Loch ist heute noch gut zu erkennen. Welche Mission das Schiff vor der jugoslawischen Küste erfüllte und über Opferzahlen gibt es keine genauen Informationen. Von Rovinj, dem Zentrum der Tauchindustrie in Istrien, fährt man mit einem schnellen Tauchboot zirka 45 Minuten bis zum Wrack.
Die Bojenleine ist heute am Vorschiff angebracht. Meist ist die Sicht gut und die Strömung schwach, man kann sich schon auf dem Weg nach unten einen kleinen Gesamteindruck vom Wrack machen. Da die Coreolanus nicht sehr groß ist und in einer moderaten Tiefe liegt, hat man auch als Presslufttaucher Zeit, das komplette Schiff zu sehen. Nitrox ist trotzdem zu sehr empfehlen. Nicht verpassen sollte man die zwei Geschütze am Bug, vor allem aber die beiden Galerien und natürlich auch das Heck mit der Schraube und dem Ruder. Auch die Aufbauten mit dem Geschütz mittschiffs sind einen ausführlichen und gemütlichen Blick wert. An einigen Stellen (außer den schon angesprochenen Galerien) soll man tiefer ins Wrack eindringen können, was allerdings nicht sonderlich zu empfehlen ist.
Das Loch, das die Mine gerissen hat, wie auch Ruder und Schraube lohnen nur, wenn die Sicht auch um das Wrack herum und Richtung Meerboden gut ist. Ohne Nitrox nicht zu empfehlen, da dieser wenn auch eventuell nur kurze Ausflug doch einiges an Grundzeit kostet, die man weiter oben am Wrack weitaus sinnvoller verbringen kann.
Beigetragen von:
Alexander Schönleber, Martin Sebald
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